Weiter wurde von uns eine Vielzahl von Objekten ausgeführt. Wir zeichnen uns durch unsere
langjährige Erfahrung und Ausführung bis hin zur Planung, besonders bei energetischen
Objekten, aus. Gerne möchten wir uns um die Ausführung der Arbeiten bemühen, da eine
Auslastung unserer Mitarbeiter durch das von Ihnen ausgeschriebene Objekt im Rahmen des
Konjunkturpaketes 2 erreicht wird. Weitere Referenzen können wir gerne nennen.
Das Berufsbild des Stuckateurs
Wenn der Rohbau steht, beginnt die Arbeit des Stuckateurs. Er ist zuständig für die Ausführung von Innen- und Außenputz sowie für alle Stuckarbeiten, und sein Kunstsinn ist auch heute noch gefragt, wenn der Bauherr eine besonders dekorative Ausstattung und Wirkung der Räume verlangt.
Zu seiner Arbeit gehören ferner das Herstellen und die Montage leichter Trennwände einschließlich deren Unterkonstruktion, Einbau von Fertigteildecken und -wänden, die Montage vorgehängter Fassaden, die Herstellung von Architektur- und Geländemodellen sowie die Ausführung von Sgrafitto- und Rabitzarbarbeiten.
Gips ist der bevorzugte Werkstoff des Stuckateurs und deshalb wird er auch in einigen Bundesländern >Gipser< genannt. Er kennt und beherrscht wie kein anderer dieses Material und kann in der Verarbeitung wählen zwischen Putzgips, Stuckgips, Marmorgips und Estrichgips. Den Mörtel dazu kann er entweder selbst herstellen oder - einfacher - als Werktrockenmörtel beziehen; beide Möglichkeiten setzen jedoch die genaue Kenntnis der Bindemittel und Zuschläge voraus. Neuerdings werden im Stuckhandwerk auch Kunststoffe verwendet, sodass der Stuckateur sich ständig mit neuen Materialien und deren Verarbeitung am Bau vertraut machen muss.
Durch das Verputzen sollen Fassaden sowohl geschützt als auch geschmückt werden. Dazu wendet man ganz unterschiedliche Arbeitstechniken an, wobei heutzutage der Maschinenputz zunehmende Bedeutung gewinnt. Je nach Struktur und Oberflächenbehandlung entstehen dabei z.B. Filzputz, Glättputz, Hartstuck, Kratzputz, Steinputz, Waschputz, um nur einige der vielen
Varianten zu nennen.
Für den Stuckateur bedeutet der Trend der technischen Entwicklung hin zur Trockenbauweise vor allem die Verarbeitung von großflächigen Platten und Konstruktionsteilen. So muss er Bescheid wissen über die verschiedenen Dämmstoffe, Sperr- und Dichtungsmittel. Gleichzeitig wird aber auch die Verwendung von Stuck, vor allem bei repräsentativen Bauten und im privaten Wohnungsbau mit gehobenen Ansprüchen, wieder mehr verlangt, als es noch in den letzten Jahrzehnten der Fall war. Hinzu kommen Malerarbeiten im Sinne der neuen Verwandtschaftserklärung.
Auch, wo es gilt, restaurations- oder denkmalpflegerische Arbeiten durchzuführen, ist der Stuckateur ein begehrter und unentbehrlicher Fachmann.
Für all diese Arbeiten braucht er Fingerspitzengefühl und künstlerisches Geschick, aber auch Sinn für moderne Bautechnik.